Dienstag, 29. November 2016

In der Weihnachtsbäckerei....

Von oben rechts im Uhrzeigersinn:
-Hafer-Orangengebäck (habe ich neu ausprobiert, mein Mann sagt, schmeckt wie Müsliriegel ;)
-Pinienkern-Marillen-Marzipanwürfel (ebenfalls neu ausprobiert, gehen so, sind den Aufwand nicht wert)
-Ausstecherl (die müssen immer sein)
-Buchweizen-Honig-Sesamhörnchen (die mag außer mir nur mein Ältester, die anderen finden sie furchtbar,  ich mag sie aber wirklich richtig gerne, auch wenn sie noch so ökig-gesund sind ;))
-Zimtsterne
-Schokoladenbrot (das hält sicher wieder nicht lange!)
-Zimtkarten mit Orangenglasur
in der Mitte: Vanillekipferl


Backen ist meine zweite Leidenschaft. Ich backe eigentlich fast täglich, weil ich mittlerweile unser gesamtes Brot selbst backe. Das ist für mich also schon Alltag. Kuchen gibt es meistens am Wochenende, das ist also auch schon nicht mehr so besonders.
Auf die Weihnachtszeit freue ich mich dann immer richtig. Plätzchenbacken ist MEIN Ding.
Ich musste sehr schmunzeln, als ein liebe Freundin kürzlich meinte, dass sie gebacken hätte und das ganz schön anstrengend fand und gar nicht verstehen kann, wie manche Leute so viele 8 oder mehr Sorten Plätzchen backen.

Ich backe dieses Jahr 13 Sorten. :) Ich mache mir da immer eine Liste und freue mich schon ewig vorher. Ich finde es überhaupt nicht anstrengend, sondern sehr entspannend. Gerne aufwändig mit Verziererei. Da kann ich mich dann verkünsteln. Ich habe das bestimmt von meiner Oma geerbt, die hat bis ins hohe Alter jedes Jahr an die 20 Sorten gebacken und dann auch immer viel verschenkt. Das mache ich auch gerne. Von meiner Oma habe ich auch einige Rezepte übernommen.

Wie Plätzchen sein müssen - da streiten sich sicher die Geister. Für mich müssen sie zart sein. Das heißt, möglichst dünn ausgerollter Teig. Kleine Formen. Ich kann es nicht leiden, wenn man in halbzentimeterdicke Balken beißt. Das hat für mich etwas liebloses und faules (geht ja schneller). Meine Kinder haben im übrigen fest gestellt, dass man ja viel mehr Sorten essen kann, wenn die Plätzchen nicht so groß sind. Schlau. ;)

Meine Kinder haben dieses Jahr die "Ausstecherl" (Butterplätzchen) zum ersten mal ganz alleine gebacken. Ich habe sie machen lassen und es lief super. Völlig ohne Streit. Ich finde, die Plätzchen sind perfekt geworden.
Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich tatsächlich abgezählt, wie viele Plätzchen ich pro Form ausgestochen habe, damit es von jeder Form gleich waren. Verrückt, oder? ;) Meine Kinder hatten ihre Vorlieben, ich glaube, meine Tochter hat nur kleine Lämmchen ausgestochen.



 Weihnachtsbutterkekse

125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
eine Messerspitze Vanille
1 Teelöffel Backpulver
375 g Mehl

Verzierung:
1 Eigelb
bunte Zuckerstreußel

Backtemperatur: Ober+Unterhitze: 175 Grad  Umluft 160 Grad

Alle Teigzutaten schnell zu einem festen Mürbteig verkneten und diesen ca. 30 Minuten - 1 h kaltstellen.
Nun den Ofen vorheizen, den Teig auf Mehl in der gewünschten Dicke ausrollen, verschiedene Formen ausstecken, auf ein Blech mit Backpapier legen, mit verquirltem Ei bepinseln und mit den Zuckerstreußeln dekorieren.

Im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Minuten backen, bis zur gewünschten Bräunung.
In der Blechdose gut 4 Wochen haltbar.

Der Klassiker, der hier niemals fehlen darf, sind natürlich Vanillekipferl. 


 Hier habe ich das altbewährte Rezept meiner Oma für Euch.

Vanillekipferl

200 g Butter
125 g Zucker
1 Messerspitze Vanille
3 Eigelb
1 Teelöffel Backpulver
250 g Mehl
125 g gemahlene Mandeln

Puderzucker und 1-2 Messerspitzen Vanille

Backtemperatur: Ober+Unterhitze: 175-200 Grad  Umluft 170 - 180 Grad

Alle Teigzutaten schnell zu einem festen Mürbteig verkneten. Wenn gewünscht, 30-60 Minuten kalt stellen (ich mache das gar nicht).
Nun den Ofen vorheizen, aus dem Teig lange Rollen formen, ca 2 cm lange Stücke abschneiden und daraus kleine Hörnchen bilden. Ich mache sie wirklich ziemlich klein, der Teig geht ja auch noch auf.
Die Kipferl auf ein Blech mit Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten bis zur gewünschten Bräunung backen.

Den Puderzucker auf einem großen Teller mit der Vanille mischen und die noch heißen Kipferl vorsichtig darin wenden.

In der Blechdose gut 4 Wochen haltbar.

Guten Appetit. Nächste Woche geht es weiter!

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Dienstagsdinge


Donnerstag, 17. November 2016

Rums # 46/16 - 10 Minuten-Rümschen

Nähzeit ist hier im Moment mal wieder äußerst Mau. Der Jüngste macht die Abende zum Tag.
Heute Nachmittag hat er dann aber tatsächlich mal ein Nickerchen eingeschoben und nachdem ich 2 magendarmkranke Kinder im Hause hatte, habe ich die restliche Meute dann ganz unpädagogisch vor den DVD-Player gepackt.
Und die Gunst der Stunde genutzt, um in Ruhe die Bäder zu putzen. Und nebenbei ein 10-Minuten-Rümschen zu fabrizieren. Endlich. Das wollte ich schon seit Ewigkeiten machen!
Ein Chip-Täschchen (nach Anleitung von Kinderleicht & Schön für meinen 2. Autoschlüssel und einen neuen Schlüsselanhänger (nach Anleitung aus meinem Kopf;))



Ich sag' jetzt nicht, dass Ihr bald mehr sehen werdet, von diesem wunderschönen Schiff-Canvas von den Selbermachern. Der liegt hier nämlich schon LAAAANGE. Und wartet sehnsüchtig darauf, eine Tasche zu werden. Hach ja.... irgendwann schaff ich es! :)

Liebe Grüße
Lilo

Freitag, 11. November 2016

Glückliche Entscheidungen

Wie Ihr ja in meinem Profil lesen könnte, bin ich Biologin. Ich habe erst mit 25 mit dem Studium begonnen, weil ich ein wenig gebraucht habe, um meinen Weg zu finden. Das Studium dauert lange und obwohl ich mich sehr reingehängt habe und alles in der Regelstudienzeit abgeschlossen habe, war ich am Ende 32, als ich nach der Promotion meine erste richtige Stelle angetreten habe.

Und wie es so kommt, im Leben, hatte ich eine Woche nach Stellenantritt einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand.

Ich habe zwar nach der Geburt unseres 2. Sohnes noch einmal gearbeitet, aber unsere Familie ist weiter gewachsen und man muss ja nur 1 und 1 zusammenzählen, um festzustellen, dass ich natürlich heute, knapp 10 Jahre später, immer noch nicht wahnsinnig viel Berufserfahrung gesammelt habe.

Unser Jüngster ist jetzt ein gutes Jahr alt und ich dachte, ich muss jetzt wirklich schnell wieder arbeiten gehen.
Weil ich lange studiert habe.
Um den Anschluss nicht komplett zu verpassen.
Weil es erwartet wird.
usw, usw. usw....
Also habe ich alles organisiert, die großen im Hort untergebracht, einen Krippenplatz für den Jüngsten ergattert und Bewerbungen geschrieben.

Anfang dieser Woche ging es dann los, mit der Krippeneingewöhnung.
Der Kleine fand es da eigentlich ganz spannend.
Ich fand es auf einmal total doof. Und hatte nur noch Bauchweh.
Nein, SO hatte ich mir das für unser Kind einfach überhaupt nicht vorgestellt.
Ich bin 3 Tage mit dem Kleinen da hin und habe mich immer schlechter gefühlt, die restliche Familie angeraunzt und selber gar nicht mehr gewusst, was los ist. Dann hatte ich ein klärendes Gespräch mit meinem Mann und auch noch einige sehr hilfreiche Gespräche mit ein paar anderen lieben Menschen (danke Paula, danke Muddi, danke Luci....) und dann habe ich entschieden, dass ich noch 2 Jahre Zuhause bleiben werde.

Die beste Entscheidung der Woche.  Ich fühle mich befreit und glücklich. Und nichtmal der novembergraue Dauerregen kann mir heute was anhaben. Für mich heute also wirklich ein elementarer Grund zur Freude.

Damit der November den Kindern auch nicht zu viel anhaben kann, gab es was neues Warmes für den Kopf.

Eine Schlupfmütze von Klimperklein für den Jüngsten und eine Klimperklein Wendemütze für die Madame. Außerdem einen Halswärmer aus der Ottobre. Der ist echt frisurentauglich, weil er nicht über den Kopf gezogen wird, sondern geknöpft wird. Punkte und Sterne gehen einfach immer, finde ich. Gefüttert habe ich mit superkuscheligem Bio-Baumwoll-Teddystoff. Da habe ich gleich nochmal nachbestellt. Ich finde den so toll!

 

Übrigens habe ich meinen Flohmarkt aktuallisiert, guckt doch mal rein!

Ich wünsche ein schönes Wochenende, allerseits!

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